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Wir sind England…?

Warum versuchen die meisten Medien immer wieder die offenkundig kriminellen Randalierer in Gänze als eine Art Protestbewegung zu bemänteln? Entschuldigung, aber wer einen wehrlosen, verletzten jungen Mann beraubt, Geschäfte von den eigenen Nachbarn plündert und sogar Wohnhäuser in Brand steckt, gehört in keinen gesellschaftspolitischen Diskurs, sondern ins Gefängnis. Die vielen Bilder und Videos dieser unsäglichen Gewalt beweisen doch nur, dass es nicht um Gerechtigkeit geht. Es geht auch nicht um die selbstdiskreditierende Vorgehensweise der Polizei im Fall “Duggan”. Ich glaube ernsthaft, daß diese Form der Berichterstattung der Main-Stream-Medien nichts weiter als die Verdrängung (schlimmstenfalls Verschleierung) der eigentlichen Ursache ist. Schlußfolgern Sie selbst.

PS: Zum Interview von Gesine Schwan bezüglich der Krawalle und die Gefahr, daß auch diese in Deutschland entstehen könnten. Ein Klassiker.

Mir ist nicht bekannt, daß es in Deutschland jemals auch nur ein einziges Kind gab, dem Bildung verweigert wurde; zumindest nicht seitens des Staates. Vielmehr sollte man näher beleuchten weshalb die Kinder und Jugendlichen -  insbesondere auf den sog. Problemschulen – gar nicht erst zum Unterricht erscheinen, ja viel lieber den Unterricht schwänzen und ihre Freizeit mit höchst fragwürdigen Aktivitäten gestalten. Nur das Elternhaus vermag diesem Mißstand entgegen zu wirken.

 

Die Würde des Gäfgen

Aus juristischer Sicht ist die sog. Entschädigungszahlung an Magnus Gäfgen, dem bereits verurteilten Mörder eines Kindes, einwandfrei. Das im Grundgesetz verankerte Recht auf Menschenwürde ist unveräußerlich und gilt für alle Menschen dieses Landes. Der bittere Beigeschmack, insbesondere für die Eltern des Jungen, lässt aber doch vermuten, dass die Würde der Opfer offenbar nicht berücksichtigt werden konnte. Höchstwahrscheinlich wird Gäfgen keinen Cent des Geldes sehen, da er ja als Mittelloser die bisherigen Prozesskosten zu tragen hat. Ob und inwieweit er jemals damit beginnen wird, die bisher angesammelten Prozesskosten zu begleichen, ist fraglich. Allein die Tatsache, dass er selbst diesen Antrag initiierte, gibt Aufschluß darüber, wie Gäfgen zur Würde anderer Menschen steht. Das wird nach Verbüßung seiner Strafe keine wohlwollende Wirkung haben, angesichts weiterer Maßnahmen nach dem Vollzug.

Die strafrechtliche Verurteilung der beiden Polizisten hatte doch wohl genug Signalwirkung, um deutlich zu machen, dass Folter und die Androhung dieser inakzeptabel ist. Offenbar entstanden nach der Antragstellung formelle, juristische Hürden, die man nicht einfach so hätte ignorieren können. Schließlich befinden wir uns einer rechtstaatlichen Demokratie. Ich denke, in einer solchen könnte man mit einer symbolischen Entschädigung von nur einem Euro deutlich machen, dass vor allem “Menschlichkeit” ein Recht auf Würde garantiert.

Schöne neue Medienwelt…

Ob die Motive für den Mord an Menschen politischen oder religiösen Ursprungs sind, scheint für die mit voreiligen “Experten” besetzten Medien eine Schlüsselfrage zu werden, nachdem man alle blutigen Details des Verbrechens unters Volk streuen konnte. Anschließend wird die somit generierte Munition vom linken Lager in das rechte und von dort zurück geschossen. Der Mörder sei ein christlicher Fundamentalist, heißt es. Islamophobie sei eine der Ursachen. Natürlich auch ein kleines bisschen Videospiele. Aus den verstummt geglaubten Reihen derer, die das Internet für Teufelszeug halten, hört man wieder Rufe nach einer Vorratsdatenspeicherung, mehr Kontrollen, mehr Überwachung.
Die Instrumentalisierung dieses Verbrechens halte ich für ebenso verabscheuungswürdig wie die Tat selbst. Die Angehörigen der Opfer des Massakers müssen zudem täglich das Antlitz des Mörders ertragen, das großformatig in allen Medien feilgeboten wird. Gleich daneben gibt es den Link zum „Manifest“ des Mörders, samt Bauanleitung für Bomben. Schöne neue Medienwelt.

Der Untergang 2012

Die Vorboten vom Ende des Maya-Kalenders haben mir den Tag versaut. Erst das Beben in Japan, einhergehend mit dem GAU in Fukushima. Dann das Pulverfass Pakistan/Indien/Afghanistan inklusive OBLs Tauchfahrt im indischen Ozean. Jetzt EHEC, bei dem ausgerechnet gesunde Rohkost als Verbreitungsweg dient. Schwarzeneggers Liaison mit der Nanny und Strauss-Kahns Interpretation des Zimmer-Service.

Good Old Times

Fachkräfte dringend gesucht!

Man hört und liest es immer häufiger: Es herrscht Fachkräftemangel in Deutschland. Fast schon unisono bemängeln Unternehmer jedweder Branche einen Mangel an Fachkräften. Warum nur? Gibt es in Deutschland keine Meister, Ingenieure und Facharbeiter mehr? Was ist mit den unzähligen Fachkräften, die momentan arbeitsuchend sind? Was ist mit denen, die in Scharen das Land verlassen? Warum erhalten vorhandene Fachkräfte keine Lohnerhöhungen? Ich denke, der Fachkräftemangel ist schlichtweg ein Märchen.

Es mangelt in Deutschland nicht an Fachkräften, sondern an der Bereitschaft der Unternehmen, die heimischen angemessen zu bezahlen und zu fördern.

Osteuropäische Hochschulabschlüsse werden also in zukünftigen Bewerbungsunterlagen noch mehr Interesse wecken als bisher. Das Diplom als Billiglohnindikator.

Browsergames

Die Beschäftigungstherapie der großen, hirnlosen Masse des Volkes. Das Perfide an den meisten Browserspielen ist, abgesehen vom gezielt programmierten Suchtpotential, dass sie die Grenze des inneren Schweinehunds offenbar schon im Vorfeld genau definiert haben: denn will ich unverzüglich Ergebnisse und Erfolge, kürze ich die elendig langen Wartezeiten im Spiel mit meinen echten, hart verdienten Euros ab. Business as usual.

Die Sucht und Faulheit derer, die das Vermögen jener vermehrt.

Demnächst…

… in diesem Theater: das Manifest zur Verbesserung der Situation auf der Erde. Bitte noch etwas Geduld.

Front-Chicks

idf

shalom!

Ich habe mich bemüht echte Soldatinnen zu verlinken, da ich kein großer Fan der Reihe “Chicks With Guns” und auch sonst Plastikmöpse nicht so prall (prall im anderen Sinne) finde. Lieber echt und bekleidet. Aber so’n komischen Uniform-Fimmel hab ich auch nicht; keine Sorge ):8

Ich werde versuche, die Galerie im Laufe der Zeit zu erweitern, sobald ich neue Fotos im Netz finde. Wenn jemand von Euch noch eine Seite findet, auf der Soldatinnen zu sehen sind, lasst es mich wissen.

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Aller Anfang ist schwer…

… und bei Battlefield Bad Company 2 besonders, wie ich feststellen musste. Trotz der Tatsache, dass es ziemlich schwer ist, seine Feinde  zu eleminieren (meistens sieht man sie gar nicht), macht dieses Spiel einen Heidenspaß! Die Kulissen und die gesamte Atmosphäre des Spiels sind derart beeindruckend, dass man sich fragt: “Warum gehen Soldaten im wahren Leben nur freiwillig in solche Kriegsgebiete?”. Selbst als alter BF2-Hase, ist es bei meinen ersten Online-Schlachten ziemlich schwer gefallen mich zu orientieren und mich mit der Spielemechanik vertraut zu machen. Dieser Shooter – ist aus meiner Sicht – das Nonplusultra der gegenwärtigen Kriegssimulationen.

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